In der TCM gelten Verdauungsprobleme oft als Zeichen einer gestörten Qi-Zirkulation oder einer Schwäche der „Mitte“ (Milz und Magen). Ursachen sind häufig Fehlernährung, Stress oder emotionale Belastungen, die den harmonischen Fluss des Qi stören.
Ja. Akupunktur beruhigt das Verdauungssystem, fördert die Magen-Darm-Motilität und harmonisiert das vegetative Nervensystem. Sie ist besonders effektiv bei Blähbauch, Übelkeit oder nervösen Reizdarm-Symptomen.
Kräuter wie Chen Pi oder Mu Xiang unterstützen die Qi-Zirkulation, wirken entblähend und stärken die Mitte. Die Rezepturen werden individuell angepasst, um Feuchtigkeit auszuleiten oder das Magen-Qi wieder nach unten zu leiten.
Absolut. Stress und unterdrückte Emotionen stören die Leberfunktion, was zu Qi-Stagnation im Verdauungssystem führen kann. Die TCM behandelt Verdauungsleiden wie das Reizdarmsyndrom daher immer ganzheitlich und bezieht die Psyche mit ein.
Regelmäßige warme Mahlzeiten, wenig Rohkost und Stressmanagement sind entscheidend. Während akute Übelkeit rasch anspricht, empfehlen wir bei chronischen Leiden oder Reizdarm eine kurmäßige Behandlung über 2–4 Wochen zur nachhaltigen Harmonisierung.
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